Berlin: Heinz-Brandt-Schule |

Leander und Timo mixten auf einem Hoffest in Prenzlauer Berg Cocktails gegen eine Spende.
Leander und Timo mixten auf einem Hoffest in Prenzlauer Berg Cocktails gegen eine Spende. (Foto: Bernd Wähner)
 

Weißensee. Das wird eine echte Herausforderung: 15 Schüler der Heinz-Brandt-Schule werden vom 28. Juni bis zum 14. Juli auf dem Jakobsweg pilgern.

 

Begleitet werden sie dabei von ihrer Schulleiterin Miriam Pech und drei weiteren Lehrern. Damit sie ihr Vorhaben umsetzen können, werden noch weitere Sponsoren gesucht.

Herausforderungen sind neben pädagogisch-didaktischen Konzepten ein fester Bestandteil in der Arbeit an der Heinz-Brandt-Schule in der Langhansstraße 120. Im Kern geht es darum, dass sich Schüler Aufgaben stellen, die nicht leicht zu erfüllen sind. Diese bewältigen sie dann gemeinsam. Dabei lernen sie eigne Grenzen kennen und erfahren, was in ihnen steckt.

So sind Brandt-Schüler bereits über die Alpen gewandert, auf dem Ijsselmeer gesegelt oder von Berlin aus mit dem Longboard an die Ostsee gerollt. Und dieses Mal ist das Motto der Herausforderung: „Westeuropa erlaufen – unterwegs auf dem Jakobsweg“. Ziel ist es, einen Teil des Weges in Spanien in den zur Verfügung stehenden zweieinhalb Wochen zu erwandern. Gestartet wird in León. Von dort aus wollen die Schüler und ihre Lehrer bis Santiago de Compostela kommen.

Die Schüler müssen natürlich für Anreise, Verpflegung und Unterkunft aufkommen. Und der Eigenanteil, den sie beisteuern können, reicht dabei nicht aus. Deshalb organisierten die Teilnehmer Aktionen, um Geld zu sammeln: unter anderem mit Verkauf von Kuchen und alkoholfreien Cocktails.

Aber noch sind weitere Spenden nötig. Die Schüler erklären sich bereit, für Spender einen Stein mit Segenswünschen am Gruz Serro abzulegen oder am Grab des heiligen Apostel Jakobus eine Kerze anzuzünden. Die Spender sind auch nach dem Projekt zu einem Filmabend eingeladen.