Ausschnitt aus einem Artikel von Katharina Zabrzynski zur Cafeteria   Die Kunden in der Schlange sind schon ein wenig ungeduldig, als Jay und Kim die Tür zur Cafeteria aufschließen. Während Jay noch das Geld in der Kasse zählt, nimmt Kim bereits die Bestellungen auf. Es gibt belegte Brötchen, Kuchen, Smoothies. Kurze Zeit später schaut Dominic herein. „Die Becher kommen hier hin und den Müll wirfst du da hinein“, weist er Kim in den Dienst ein. Sie vertritt ihn heute, denn Dominic hat gerade Sport. „Unser neuer Dientsplan steht noch nicht fest, deshalb ist alles noch etwas chaotisch“, sagt der 14-Jährige und eilt wieder zum Unterricht.   Erst vor ein paar Tagen ist die Schülerfirma „Just Eat“ der Heinz-Brandt-Schule in den Neubau umgezogen. Doch die Jugendlichen fühlen sich schon richtig wohl hier. „Wir haben viel mehr Platz als drüben im alten Raum“, erklärt der 13-jährige Jay, während er die ersten Brötchen schmiert, „außerdem hat es dort immer so gehallt, wenn die Schüler laut waren“.   Die jungen Betreiber des Schülercafés sind nicht die Einzigen, die sich über den kürzlich fertiggestellten Neubau freuen. „Die letzten Wochen seit Schulbeginn waren eine Katastrophe“, erinnert sich Schulleiterin Miriam Pech, „um alle Schüler in den alten Räumen unterzubringen, mussten wir sehr geschickt planen. Trotzdem kam es immer wieder vor, dass eine Klasse ausweichen musste.“